Solidaritätsprojekt (projet préférentiel)

Alle drei Jahre wählt die Schulgemeinschaft des LAML ein neues Solidaritätsprojekt (projet préférentiel), das dann vom gesamten Lycée gezielt unterstützt wird. Organisiert wird dieses Solidaritätsprojekt von der Gruppe „Jo zu Respekt a Solidaritéit“, die sich aus Lehrern, Schülern und Eltern zusammensetzt. Sie arbeitet dabei mit der humanitären Organisation zusammen, die dieses Projekt in Luxemburg vertritt. Mit gezielten Aktionen und Kampagnen thematisiert die Gruppe die Probleme und Chancen, fördert und fordert das Verantwortungsbewusstsein der Schüler und bindet sie z.B. durch die Organisation der „Journée de la Solidarité“ aktiv ein. Zudem koordiniert sie nach drei Jahren die Wahl eines neuen Projekts.

Seit 2001 hat das Lycée Aline Mayrisch unter anderem Projekte in:

  • Peru: Fondation Achalay in Zusammenarbeit mit “Frères des Hommes”,
  • Burundi: Maison Shalom in Zusammenarbeit mit “Bridderlech Deelen”,
  • Indien: Projet Sakhi in Zusammenarbeit mit “Aide à l’Enfance de l’Inde et du Népal” unterstützt,
  • Tansania: Projekt Kilimo Endelevu in Zusammenarbeit mit “Ile de paix”.

Aktuell arbeitet das Lycée Aline mit La Corporación Vínculos in Columbien zusammen. Die gemeinnützige Organisation ist in Bogotá in Stadtvierteln mit hohem Konflikt- und Gewaltpotential aktiv. Sie macht die psychischen und sozialen Folgen der Auseinandersetzungen öffentlich, hilft Opfern soziopolitischer Gewalt und erarbeitet mit den Familien und Jugendlichen vor Ort Strategien, die Konflikte entschärfen und ein friedvolleres Zusammenleben ermöglichen.

Die Schüler des Lycée Mayrisch halten via Skype den Kontakt mit Jugendlichen vor Ort, mit denen sie das gesellschaftliche Engagement und der Wille zur Hilfe und zur Veränderung verbindet. Persönliche Kontakte werden diese Zusammenarbeit in den nächsten Monaten festigen.

Solidaritätstag

Jedes Jahr organisiert die Gruppe „Jo zu Respekt a Solidaritéit“ am Montag vor den Weihnachtsferien mit Hilfe der Schüler, Lehrer und Eltern den Solidaritätstag des Lycées (Journée de la Solidarité). Alle Klassen sind dabei aktiv, organisieren einen Verkaufsstand, Spiele, Ateliers, Wettbewerbe, sportliche Wettkämpfe oder kulturelle Aktivitäten. Die Einnahmen gehen an das Solidaritätsprojekt des LAML. Eltern, Lehrer, Besucher und Schüler aus anderen Schulen sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen. Zum Mittagessen treffen sich alle im Festsaal Jacky Antoine.

Solidaritätslauf

Am Freitag vor dem Solidaritätstag findet traditionell der Solidaritätslauf im LAML statt. Jeder Läufer sucht sich vor dem Start einen Paten oder eine Patin, die das sportliche Engagement des Schülers unterstützen und zu einer Spende bereit sind. So kommen jedes Jahr einige tausend Euro für das Solidaritätsprojekt der Schule zusammen.

Solidaritätsfonds

Mit Hilfe des Solidaritätsfonds werden am Lycée Aline Mayrisch Schüler in einer finanziellen Notlage beim Kauf von Schulmaterial, bei Ausflügen und Bildungsreisen unterstützt. Familien, die diese Hilfe in Anspruch nehmen möchten, können sich an den SePAS wenden (Frau Céline Gabriel, ; Tel. 2604 3902). Alle Anfragen und Hilfen werden streng vertraulich behandelt.

Der Solidaritätsfonds wird aus unterschiedlichen Quellen gespeist. Spenden von Familien oder Freunden des LAML, vor allem aber der sogenannte „Cakeday“ finanzieren den Solidaritätsfonds. Der „Cakeday“ (Kuchentag) wird im Schnitt alle drei Wochen freitags in den Pausen organisiert und ist äußerst beliebt. Jeweils zwei Klassen übernehmen die Organisation, die Schüler backen zuhause Kuchen und Kekse, und verkaufen diese dann mit Hilfe einiger sehr engagierter Eltern zugunsten des Solidaritätsfonds.